Direkt zum Inhalt

Kompass, Kante, Kompetenz. Warum es nicht genügt, über die Verrohung des Umgangs im Netz zu klagen

2017
Themen
Empirische Studien
Maßnahmen gegen Hate Speech
Pädagogische Aspekte
Informationen
In: Communicatio Socialis 50 (3)

Ein alberner Tweet kann den Job kosten, freizügiges Verhalten und Sorglosigkeit einem die Lust am Leben rauben: Der digitale Pranger kennt oft keine Vergebung und keine Gnade. Höchste Zeit umzudenken und zu differenzieren. Anhand von Studienbefunden wird die aktuelle Dimension dieses generationenübergreifenden Phänomens gezeigt und dann der Fokus auf Schulen gerichtet. In Deutschland wird pro Woche in jeder dritten Schule ein Cybermobbing-Fall gemeldet, aber nur jede fünfte geht das Thema systematisch an. In Norwegen zum Beispiel sind Schulen verpflichtet, digitalen Demütigungen vorzubeugen. Normativ und auch mit dem ethischen Prinzip der Tatherrschaft begründet, ist es keine Option, bloß zuzusehen, wenn andere virtuell geplagt werden. Es gilt zu handeln – so wie wir uns dies wünschten, wenn wir selber ähnlich angegriffen würden. Handlungsvorschläge und beispielhafte Initiativen bilden das Fazit des Beitrags.

Zur Übersicht
Zur Übersicht

Deine Publikation ist nicht dabei? Dann schick' uns doch bitte mehr Informationen darüber!

zum Kontaktformular
zum Kontaktformular
zum Newsletter
Newsletter-icon

Du willst zum Thema "Hass im Netz"
auf dem Laufenden bleiben?

Dann abonniere unseren
DAS NETTZ-Newsletter.