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Über uns

Hate Speech im Netz ist zu einem gesellschaftlich breiten und dringlichen Thema avanciert. Nicht nur radikale Randgruppen und Einzelpersonen, sondern zunehmend rechtspopulistische Teile der Bevölkerung verknüpfen ihre Meinungsäußerung mit diskriminierenden oder volksverhetzenden Inhalten. Gewalttätige Bedrohung wird heute konkreter geäußert als vor ein paar Jahren und macht sich gezielt an einzelnen Personen fest.

Net goes Nice

Dem möchte das NETTZ entgegentreten und gründet hierfür die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech. Das NETTZ fördert digitale Zivilcourage und tritt ein für eine positive Debatten- und Meinungskultur im Netz. Das NETTZ möchte Akteur*innen der Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit als „Community der Gegenrede“ aufbauen und unterstützen.

Wie das?

Das NETTZ unterstützt die Arbeit der Akteur*innen und Initiativen, die sich gegen Hass im Netz engagieren, indem es fachlichen Austausch und Kooperation zwischen ihnen ermöglicht. Das NETTZ - die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech möchte die Community der digitalen Zivilcourage aufbauen und stärken, indem es die unterstützenden Rahmenbedingungen dafür schafft. Mit der Vernetzungsstelle wird ein Ort im Netz geschaffen, in dem Initiativen und Projekte, die für eine digitale Zivilcourage und positive Debattenkultur einsetzen, zu finden sind. Somit erhöht die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech die Reichweite der Akteur*innen und stärkt ihre Wirksamkeit.

Das NETTZ macht Wissen zum Thema transparent und leicht auffindbar, ermöglicht Erfahrungsaustausch und stellt Ressourcen für die operative Arbeit der Aktivist*innen und Organisationen der Community bereit. Dabei fördert das NETTZ innovative Arbeit durch einen Förderwettbewerb, der den Akteur*innen den ersten Baustein für eine verbesserte Ressourcenlage im Engagementfeld liefert.

Agendasetting Bottom up

Das NETTZ verfolgt einen partizipativen Ansatz und bildet den organisatorischen Rahmen, in dem die inhaltlichen Impulse und Förderbedürfnisse der Zielgruppe aufgegriffen und bearbeitet werden können. Hohe Transparenz bezogen auf Vorgehensweise und Agenda sowie Teilhabe an der Ausrichtung und Positionierung der Vernetzungsstelle sollen von Anfang an die Akzeptanz in der Zielgruppe sichern und zu jedem Zeitpunkt im Projektverlauf die Integration neuer Akteur*innen erleichtern. Kontinuierliches Feedback und User Centered Design ermöglichen eine agiles Projekt, dass sich dem Bedarf seiner Zielgruppe anpasst - nicht umgekehrt.

Das NETTZ möchte das Akteursfeld dynamisch und innovativ bereichern, indem es die zivilgesellschaftliche Expertise bündelt, Forderungen gegenüber Politik und IT-Industrie vermittelt, den Umgang mit bestehenden strukturellen Hürden erleichtert und ihnen mit einem niedrigschwelligen Förderwettbewerb entgegenwirkt.

Wer steckt dahinter?

Das NETTZ ist unabhängig, wird aber operativ und organisatorisch getragen durch das betterplace lab, dem sozial-digitalen Think-und-Do-Tank des gemeinnützigen Sozialunternehmens gut.org, das auch Deutschlands größte Onlinespendenplattform betterplace.org betreibt. Standort der Vernetzungsstelle ist Berlin. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf Deutschland.

Impulsgeber und Förderer des NETTZs - der Vernetzungsstelle gegen Hate Speech ist die Robert Bosch Stiftung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerungen des BMFSFJ bzw. des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der/die Autor*in bzw. tragen die Autor*innen die Verantwortung.

Das Team

Hanna Gleiß - Projektleiterin mit Schwerpunkt Networking und Management
Hanna hat nach ihrem Studium der Politikwissenschaft der Internationale Beziehungen 8 Jahre als Projektmanagerin im Bereich Völkerverständigung bei der Robert Bosch Stiftung gearbeitet. Schwerpunkte waren Projekte in den Themen Konfliktprävention, Verständigung, Medien sowie der Aufbau der Robert Bosch Academy. Ihr großes Interesse an gesellschaftlichen Debatten führte sie 2017 zum betterplace lab, wo sie als Projektleiterin für Das NETTZ ein großes Netzwerk aufgebaut hat, das Projekt nach außen repräsentiert und Budget sowie Projektmanagement verantwortet. Seit Oktober 2018 ist Hanna Project Fellow des Institute for Strategic Dialogue und treibt dadurch die internationale Vernetzung voran.

Nadine Brömme - Projektleiterin mit Schwerpunkt Kommunikation und Marketing (aktuell in Elternzeit)
Nadine beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit digitaler Kommunikation - zunächst als Analystin, später als Strategin in der Digitalagentur TLGG. Sie begleitete digitale Transformationsprozesse für Organisationen und Unternehmen. Ihr besonderes Interesse gilt dem Einfluss der Digitalisierung auf den gesellschaftlichen Diskurs. Dieser Frage geht sie seit 2017 im betterplace lab als Projektleiterin für Das NETTZ nach. Sie macht dieses über Veranstaltungen und redaktionelle Arbeit nach außen hin sichtbar und entwickelt das Projekt konzeptionell weiter.

Barbara Djassi - Senior Projektmangerin mit Schwerpunkt Kommunikation und Marketing

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