NETTZ.Gespräch: „Blau auf der Überholspur, und jetzt? Wie wir Engagierte im analogen und digitalen Raum nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärken können.”
Am Sonntag, den 06. September 2026 finden in Sachsen-Anhalt die Landtagswahlen statt. Mit Blick auf die aktuellen Prognosen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD diese Wahlen für sich entscheidet und einen Großteil der Mitglieder des Landtages für die kommenden fünf Jahre stellen wird.
Noch haben wir weder auf Landes- noch Bundesebene eine Regierungskoalition mit Beteiligung der AfD erlebt. Sollte es nun dazu kommen, stellt sich die Frage, welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen dies für die Menschen und das demokratische Engagement vor Ort bedeutet und welche Rolle digitale Räume dabei einnehmen können.
In unserem vierten NETTZ.Gespräch am Mittwoch, den 16. September widmen wir uns Fragen wie:
- Was bedeutet dieser Wahlausgang konkret für Sachsen-Anhalt und für Deutschland?
- Welche Chancen und Potentiale bieten digitale Räume in diesem Kontext?
- Wie können wir Bürger*innen und zivilgesellschaftliche Initiativen aus Sachsen-Anhalt unterstützen und trotz der politischen Situation stärken?
- Auf welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen sollten wir uns nach dem Wahlausgang inhaltlich besonders vorbereiten?
- Gemeinsam mit Expert*innen und dem Publikum möchten wir eine erste Einordnung der Thematik vornehmen und Raum für Informationen und Austausch bieten.
Unsere Speaker*innen:
Martin Fuchs
Martin Fuchs ist Berater für digitale Kommunikation und unterstützt Regierungen, Parlamente, Parteien und Verwaltungen. Zusätzlich lehrt er politische Kommunikation an Hochschulen, bloggt als „Hamburger Wahlbeobachter" und schreibt eine Kolumne für „politik & kommunikation". Er gilt als gefragter Medienexperte für Social Media und Politik, engagiert sich ehrenamtlich bei Brand New Bundestag und JoinPolitics und hat als Herausgeber das Buch „Digitale Wahlkämpfe" veröffentlicht.
Hannah Eitel
Bei Campact geht Hannah Eitel der Frage nach, wie sich die Zivilgesellschaft auf extrem rechte Regierungen vorbereiten kann. Zuvor verantwortete sie die Fachstelle Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien der Heinrich-Böll-Landesstiftungen. Sie ist Autorin der Ausstellung „zusammentun – solidarisch gegen rechts" und des Podcasts „Hinhören & Handeln". Sie ist Politikwissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt auf autoritäre Ideologien.
Joerg Mitzlaff
Joerg Mitzlaff ist Gründer und Geschäftsführer von openPetition, einer gemeinnützigen Plattform für politische Beteiligung. Seit vielen Jahren entwickelt er digitale Werkzeuge, die Bürger*innen mehr Mitsprache ermöglichen und demokratische Prozesse transparenter und zugänglicher machen. Zusammen mit anderen Demokratie-Innovator*innen arbeitet er im Denkraum der Demokrative an einem Update für unsere Demokratie.
Janek Liebetruth
Janek Liebetruth arbeitet seit fünfzehn Jahren als Regisseur und Produzent in den freien darstellenden Künsten. Er ist Gründer des Festivals „THEATERNATUR” und leitete es bis 2021. Seit 2021 teilt er die künstlerische Leitung des Kollektivs „Künstlerische Intelligenz”. Seit Oktober 2017 ist er ehrenamtlich Vorstandsvorsitzender des „Landeszentrums Freies Theater Sachsen-Anhalt (LanZe)” – der Interessenvertretung der freien darstellenden Künste im Land. Er ist zudem Vorsitzender des „HARZMACHER e.V.”.
Moderiert wird das Gespräch von Peace Solomon Obong von Das NETTZ.
Alle Infos auf einen Blick:
📅 16. September 2026 | 11:00-12:30 Uhr (CET)
📍 Online über Zoom
Anmeldungen sind bis zum 15. September möglich. Der Zoom-Link zur Veranstaltung wird nach erfolgreicher Registrierung kurz vor Beginn per E-Mail verschickt.
Förderhinweis:
Das NETTZ.Gespräch ist eine Veranstaltung von Das NETTZ als Teil von toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Deutschen Postcode Lotterie. Dieses NETTZ.Gespräch wird außerdem von der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.