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Antisemitismus 2.0 und die Netzkultur des Hasses

2018
Themen
Empirische Studien
Religiöse Aspekte
Informationen
In welchen Manifestationen tritt Antisemitismus im digitalen Zeitalter in Erscheinung? Wie, wo und von wem werden judenfeindliche Inhalte artikuliert und verbreitet? Welche Stereotype werden kodiert, welche Argumente benutzt? Welche Rolle spielen Emotionen und irrationale Affektlogik beim aktuellen Einstellungs- und Verbalantisemitismus?
Inwiefern hat das Internet die Verbreitung und Intensivierung von Antisemitismen akzeleriert und forciert? Wie lassen sich die modernen Ausprägungen des Judenhasses wissenschaftlich beschreiben, einordnen und erklären?
Technische Universität Berlin
Monika Schwarz-Friesel
74 Seiten
kostenlos

Unter Leitung der Kognitionswissenschaftlerin Prof.  Monika Schwarz-Friesel, Fachgebietsleiterin der Kognitiven Medienlinguistik an der TU Berlin, hat eine Forschergruppe untersucht, wie antisemitische Inhalte über das Netz verbreitet werden, welche Typen von Antisemitismus dabei dominant sind und inwieweit alte judeophobe Stereotype im 21. Jahrhundert modern artikuliert, v.a. in der Manifestationsform des Antiisraelismus, auftreten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der emotionalen Dimension des Antisemitismus. Die Studie zeigt unter anderem, Antisemitismen haben signifikant zugenommen und der klassische Judenhass ist vorherrschend.

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