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SETTING RULES FOR 2.7 BILLION: A (First) Look into Facebook’s Norm-Making System: Results of a Pilot Study

2020
Themen
Empirische Studien
Wirtschaftliche Aspekte
Informationen
Facebook hat erstmals Wissenschaftlern direkten Zugang zu internen Entscheidungsgremien gewährt. Forscher HBI haben untersucht, wie Facebook Kommunikationsregeln für seine Plattform entwickelt. Im BredowCast berichten Wolfgang Schulz und Matthias C. Kettemann von Forschung auf neuem Territorium.
Leibniz Institute for Media Research | Hans Bredow Institute (HBI)
Prof. Dr. Wolfgang Schulz; PD Dr. Matthias C. Kettemann
33 Seiten
kostenlos

Sie regeln, was auf der Plattform Facebook gesagt werden darf und was gelöscht werden muss, und beeinflussen damit, wie 2,7 Milliarden Nutzer miteinander in Kontakt treten können: Facebooks Gemeinschaftsstandards sind ein Beispiel für den großen Einfluss, den Regeln privater Akteure auf die öffentliche Kommunikation haben.

In einer Pilotstudie haben Forscher des Leibniz-Instituts für Medienforschung nun erforscht, wie Facebook seine Regeln entwickelt und welche Maßstäbe und Interessen in diesen Prozess einfließen. Matthias C. Kettemann, Forschungsprogrammleiter und Senior Researcher am HBI, hat eine Woche lang als Beobachter an sämtlichen Meetings des Product Policy Teams teilgenommen, das im Hauptquartier von Facebook in Kalifornien für die Entwicklung der Gemeinschaftsstandards verantwortlich ist. Darüber hinaus hat er in ausführlichen Interviews mit den verantwortlichen Personen untersucht, was die Entstehung neuer Regeln und deren Design motiviert und wie Facebook versucht, durch Konsultationen mit gesellschaftlichen Stakeholdern die Legitimität der privaten Normenordnung zu erhöhen.

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