Strategien der extremen Rechten - Multimedialer Hass im Netz – Vorschläge zum medienpädagogischen Umgang mit rechtsextremen Web-Inhalten

2009
Expertise
Arbeitsmaterialien
Grundlagen und Begriffseinordnung
Maßnahmen gegen Hate Speech
Pädagogische Aspekte
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Stefan Glaser
14 Seiten
29,69 €

Surfen und Chatten ist aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht mehr weg-zudenken. Gleichzeitig ist das Internet das bevorzugte Propagandainstrument des modernen Rechtsextremismus. Das Aufkommen des so genannten Web 2.0, bei dem die User zunehmend selbst die Inhalte liefern, hat dies noch einmal verstärkt. Videoplattformen und Social Networks erfreuen sich einer riesigen, vor allem auch jugendlichen Nutzerschar. Gleichzeitig werden dort neonazistische, diskriminierende und zum Hass anstachelnde Inhalte sehr schnell zugänglich. jugendschutz.net, die zentrale Kontrollstelle der Länder für den Jugendschutz im Internet, beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 im Rahmen von Projekten mit dem Problem rechtsextremer Internetpropaganda.

Im folgenden Beitrag wird zunächst die Relevanz dieses Problems vor dem Hintergrund zunehmender Online-Aktivitäten von Heranwachsenden reflektiert und die Arbeit von jugendschutz.net vorgestellt. Im Anschluss werden auf Basis der Erfahrungen aus der medienpädagogischen Projektarbeit Ideen präsentiert, wie man in der schulischen und außerschulischen pädagogischen Praxis eine Auseinandersetzung mit dem Thema initiieren kann.

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