Verrohung der Debatte? Hassrede im Kontext der Flüchtlingskrise

2016
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In: Begrenzt verantwortlich? Sozialethische Positionen in der Flüchtlingskrise.

Im Zuge des verstärkten Flüchtlingszuzugs konnte man in Deutschland ab ungefähr April 2015 eine steigende Aggressivität in den Debatten beobachten. Besonders in den populären Sozialen Medien, also vor allem bei Facebook und zum Teil bei Twitter, fiel eine Häufung von aggressiven, hasserfüllten und rassistischen Kommentaren auf, die den Bundesjustizminister im September 2015 zur Bildung einer Task Force „für den nachhaltigenund effektiven Umgang mit Hassbotschaften im Internet“ veranlasst hatten. Oft ist also von Hassbotschaften oder Hasskommentaren die Rede. Die Begriffe mögen zutreffend sein, aber sie verschleiern die Abgründe der tatsächlichen Äußerungen. Es fehlen einem die Worte angesichts der verwendeten Formulierungen. Der offensiv geäußerte, menschenverachtende Hass macht sprachlos. Alexander Filipović versucht, die Fragebe zu beantworten, ob die Debatten in den Sozialen Medien wirklich aggressiver werden und wie man darauf medien- und sozialethisch reagieren kann.

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