Aktuell wird intensiv darüber diskutiert, ob und wie Social Media für Kinder und Jugendliche stärker reguliert oder sogar eingeschränkt werden sollte. Dabei fällt auf, dass wir uns bei Erwachsenen viele kritische Fragen nicht stellen, die wir im Kontext von Kindern und Jugendlichen selbstverständlich diskutieren.
In unserem NETTZ.Gespräch am 07. Mai 2026 greifen wir genau diese Leerstelle auf und fragen, welche Konsequenzen sich daraus für gesellschaftliche Debatten, politische Entscheidungen und den Umgang mit Social Media im Gesamten ergeben.
Wir bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen und diskutieren mit dem Publikum: Welche (psychologischen) Risiken betreffen auch Erwachsene? Welche Rolle spielen Plattformdesign und Regulierung im Vergleich zur individuellen Verantwortung? Warum sind Verbotsdebatten vor allem im Jugendkontext politisch anschlussfähig? Und vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Eltern, die sowohl ihr eigenes als auch das Social-Media-Verhalten ihrer Kinder navigieren?
Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Ansätze alle Altersgruppen gleichermaßen in den Blick nehmen können.
Unsere Speaker*innen:
Katharina Kunze | Projektleiterin Digitaler Engel, Deutschland sicher im Netz e.V.
Dr. Konstantin Peveling | Bereichsleiter Medienpolitik & Plattformen, Bitkom e.V.
Charlotte Freihse | Project Manager Digitalisierung und Gemeinwohl, Bertelsmann Stiftung
Apl.-Prof. Dr. Julia Brailovskaia | Ruhr-Universität Bochum
Moderation: Luisa Schmidt | Bereichsleitung Forschung & Wirkung, Das NETTZ
Förderhinweis
Das NETTZ.Gespräch ist eine Veranstaltung von Das NETTZ als Teil von toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Deutschen Postcode Lotterie.
Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.