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Förderwettbewerb

Die Ausschreibung des Förderpreiswettbewerbes 2019 ist beendet. Wir haben 15 Bewerbungen erhalten. Die unabhängige Jury hat die zehn Finalist*innen ausgewählt. Beim Community Event am 6./7.6. werden die ausgewählten Projekte am 6.6. ab 17 Uhr live gepitcht. Die Teilnehmenden der Veranstaltung wählen im Anschluß per Zuschauervoting die Gewinner*innen aus.

Die zehn Finalist*innen sind: Gender Equality Media e.V. mit dem Projekt #UnfollowPatriarchy, Open History e.V. mit GeschichtsCheck, das Projekt Hassmelden von Reconquista Internet, der Verein Extremislos e.V. mit dem Projekt Extremislos glücklich sein, die Kreisau Initiative e.V. mit #weneedtotalk: Demokratie braucht eine medienethische Grundhaltung!, der glokal e.V. mit connecting the dots - migration. partizipation. Empowerment, das Landesnetzerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE Bayern e.V.) mit dem Projekt #netzrevolte in Bayern - Mittelschule Neunburg vorm Wald, der Kampagnenrat SchauNichtWeg (durchgeführt vom Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV) / Projekt LOVE-Storm) mit der Kampagne: SchauNichtWeg - Zivilcourage gegen Hass im Netz, der Verein Fabian Salars Erbe e.V. mit dem Projekt Mut ist gut Workshop für Introvertierte: Intro_Mut und das DADDY Magazine mit dem Projekt DADDY Consultancy. Herzlichen Glückwunsch! 

Neue Impulse für eine positive Debattenkultur im Netz

Unser Förderwettbewerb soll neuen Ideen zur Stärkung der positiven Debattenkultur Spielraum zur Entfaltung und ersten Praxiserprobung verhelfen. Hierzu vergibt Das NETTZ – die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech jährlich rund 20.000 Euro, um bis zu 6 Projekte zu unterstützen, die sich gegen Hass im Netz engagieren und / oder sich für eine positive Debattenkultur einsetzen. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Da die Förderung zielgruppengerecht gestaltet sein soll, wird die Förderausschreibung thematisch recht offen formuliert und entsprechend der finanziellen Bedarfe der Einreichungen (die maximale Fördersumme für ein einzelnes Projekt beträgt 5.000 Euro) gestaltet.

Damit hat dein Projekt gute Chancen:

  • Deine Projektidee ist innovativ und fördert eine positive Debattenkultur im Netz und / oder setzt sich gegen Hass im Netz ein.

  • Dein Projekt kann in unterschiedlichen Reifestadien sein, von der Idee bis hin zu einem neuen Ansatz in einem bereits laufendem Projekt

  • Wenn Du für eine digitale Komponente Deines Projekts eine Teilfinanzierung brauchst (“wir wollten schon immer das Tool für die Analyse von Trollen entwickeln”)

  • die digitale Komponente ist keine Notwendigkeit. Deine Idee kann auch analog ausgerichtet sein, z.B. eine Bildungsmaßnahme

 

Auswahl- Prozess

Die Vorauswahl der Projekte trifft eine Jury, bestehend aus ExpertInnen im Themenfeld, und dem betterplace lab. Die Vorauswahl erfolgt durch die Bewertung der Einreichung (s. Bewerbungsformular) anhand eines Kriterienkatalogs und Punktevergabe.

Das betterplace lab ergänzt diese breit gefächerte Expertise um eine fundierte digital-soziale Komponente und ist mit dem jeweiligen Jurymitglied gleichberechtigt in der Punktevergabe.

Jede Projekteinreichung wird somit vom betterplace lab und mindestens einem Jurymitglied bewertet (Zuordnung Projekteinreichung zum jeweiligen Jurymitglied erfolgt randomisiert).

Das betterplace lab behält sich vor, bei einer hohen Anzahl an Bewerbungen (mehr als 60 Einreichungen) eine Vorauswahl zu treffen und anhand des definierten Kriterienkatalogs eine Shortlist zu erstellen.

Eine Bewerbung wird je von einem Experten und dem betterplace lab begutachtet, es könnte zum Punktegleichstand mehrerer Einreichungen kommen. Sollte es zu einer Patt-Situation kommen, wird die Einteilung in thematische Kategorien herangezogen und die Entscheidung zugunsten eines diversen Themenspektrums ausfallen. Sollte sich auch hier eine Patt-Situation ergeben, wird ein weiteres, unabhängiges Jurymitglied bestimmt, um diese Patt-Situation aufzulösen.

Die letztliche Förderentscheidung soll community-basiert durch ein Community-Voting auf der Community-Veranstaltung am 06. und 07.06.2019 in Berlin ermittelt werden. Die vorausgewählten besten 10 Projekte haben auf der Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Projektideen dem Publikum zu pitchen. Die Community entscheidet so über die 4-6 Gewinnerprojekte (die maximale Fördersumme beträgt 20.000 Euro, je nach finanziellen Bedarf beträgt die Auszahlung der einzelnen Projekte zwischen 3.000 bis zu 5.000 Euro).

Daran musst du Dich halten

Eine Teilnahme am Wettbewerb ist bis 05.05 2019 um 23.59 Uhr möglich. Die Bewerbung zum Wettbewerb erfolgt über das BEWERBUNGSFORMULAR, das Du bis dahin vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgeschickt haben musst.

Auch das Kleingedruckte ist bei uns wichtig. Deswegen beachtet bitte unsere Teilnahmebedingungen.

Förderpreis 2017

An unserer ersten Ausschreibung 2017 nahmen zehn Projekte teil. Der Jury für die Nominierung des Förderwettbewerbes gehörten Simone Rafael (Amadeu Antonio Stiftung) und Alexander Filipovic, (Leiter des Zentrums für Medienethik und digitale Gesellschaft) an. Die Jury nominierte zehn Finalist*innen.

Im Rahmen des Community Events pitchten die Finalist*innen ihre Projekte vor den Teilnehmenden, die daraufhin über ein Zuschauer-Voting über die Vergabe der Preise entschieden.

Das Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ging an folgende Projekte:

Fearless Democracy für die Produktion von mehreren Daten-Stories und Live-Analysen mit Hilfe von Datenanalyst*innen -> Fearless Democracy im Portrait 

LOVE-Storm für eine dreitägige Ausbildung für zukünftige Trainer*innen -> Portrait

Diskutier Mit Mir e.V. für die Neuentwicklung der technische Infrastruktur und Erweiterung des gleichnamigen Tools durch neue technische Features -> Portrait

Tadel verpflichtet! e.V.  für die Entwicklung und Produktion von Videos für eine Gegenrede-Kampagne mit Strategien der Radikalen Höflichkeit  ->  Portrait

Künstlergruppe Gold Extra für die Umsetzung von TOOLS OF SUBVERSION, einem kollektiv erarbeiteten Netzkunstprojekt und digitalen Spiel, in dem Künstler*innen aus verschiedenen Sparten an Projekten der Gegenrede arbeiten -> Portrait

Eine ausführlichere Zusammenfassung zu den Gewinner-Projekten 2017 gibt es hier.

Förderpreis 2018

17 vielversprechende Projekte bewarben sich für den Förderwettbewerb 2018. Der Jury für die Nominierung gehörten NINA MÜHE (Projektleiterin CLAIM, Junge Islam Konferenz) und MATTHIAS QUENT (Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena)
an. Die Jury nominierte zehn Finalist*innen.

Im Rahmen des Community Events pitchten die Finalist*innen ihre Projekte vor den Teilnehmenden, die daraufhin über ein Zuschauer-Voting über die Vergabe der Preise entschieden.

Das Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ging an folgende Projekte:

#ICHBINHIER für die Entwicklung des Tools “Hatecontrol“  ->  Portrait

Fakten gegen Rechts des Vereines Mensch Mensch Mensch e.V. für die Programmierung eines automatisierter Chatbots, der Fakten gegen Rechts für die Hosentasche bereitstellt -> Portrait

DISKUTIER MIT MIR e.V. für die Weiterentwicklung des gleichnamigen 1:1-Online-Debatten-Formates -> Portrait

Tadel verpflichtet! e.V. für die Erstellung einer Webinar-Reihe zur Kampagne RADIKALE HÖFLICHKEIT -> Portrait

Eine ausführlichere Zusammenfassung zu den Gewinner-Projekten 2018 gibt es hier

Förderpreis 2019

Die Jury 2019 besteht aus Jasna Strick (Autorin, Referentin) und Raul Krauthausen (Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit). Die dritte Jury-Stimme übernimmt wie immer betterplace lab/Das NETTZ. 

Wir haben 15 Bewerbungen erhalten. Die unabhängige Jury hat die zehn Finalist*innen ausgewählt. Beim Community Event werden die ausgewählten Projekte am 6.6. ab 17 Uhr live gepitcht. Die Teilnehmenden der Veranstaltung wählen im Anschluß per Zuschauervoting die Gewinner*innen aus.

Die zehn Finalist*innen sind: Gender Equality Media e.V. mit dem Projekt #UnfollowPatriarchy, Open History e.V. mit GeschichtsCheck, das Projekt Hassmelden von Reconquista Internet, der Verein Extremislos e.V. mit dem Projekt Extremislos glücklich sein, die Kreisau Initiative e.V. mit #weneedtotalk: Demokratie braucht eine medienethische Grundhaltung!, der glokal e.V. mit connecting the dots - migration. partizipation. Empowerment, das Landesnetzerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE Bayern e.V.) mit dem Projekt #netzrevolte in Bayern - Mittelschule Neunburg vorm Wald, der Kampagnenrat SchauNichtWeg (durchgeführt vom Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV) / Projekt LOVE-Storm) mit der Kampagne: SchauNichtWeg - Zivilcourage gegen Hass im Netz, der Verein Fabian Salars Erbe e.V. mit dem Projekt Mut ist gut Workshop für Introvertierte: Intro_Mut und das DADDY Magazine mit dem Projekt DADDY Consultancy. Herzlichen Glückwunsch!

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